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           Klaus Reiners  
  [Klaus Reiners als Komponist]
 
 

       

Klaus Reiners, geboren in Wilhelmshaven, übte bis zum Abitur eine Organistentätigkeit an der St. Willehad-Kirche in der Nordseestadt aus. 
Es folgten von 1958-1962 Unterricht bei Domorganist Siegfried Hildenbrand in St. Gallen und 1962-1968 das Studium 
der Kirchenmusik an der Staatlichen Hochschule für Musik in Stuttgart. Abschluss mit dem A-Examen für hauptamtliche Kirchenmusiker.
1957-1972 Organist und Kantor an den katholischen Kirchen in Friedrichshafen am Bodensee.
1972-1999 Lehrauftrag am Rupert-Neß-Gymnasium in Wangen im Allgäu.
1966 Mitbegründer und seither künstlerischer Leiter der BIRNAUER KANTOREI.

                 Foto: Lutz Hugel

Mit Werken aus allen Epochen der Musikgeschichte konzertiert er regelmäßig in der Basilika Birnau, im Marienmünster Mittelzell (Insel Reichenau) und im Münster zu Salem. Neben zahlreichen Auftritten  in der Bundesrepublik gastierte er mit der Kantorei in Rom, Prato bei Florenz, Bordeaux, Kecskemét und Budapest. 
Er dirigierte mehrere Konzerte im Rahmen des Bodenseefestivals und der Schubertiade Hohenems. 
Als Gastdirigent führten ihn von 1992-1999 regelmäßige Konzerte mit dem Chorverein  (Konzert- und Festspielchor)  in die Festspielstadt Bad Hersfeld. 
In weiteren Konzerten dirigierte er 1994 als Gastdirigent den ungarischen Rundfunkchor in Budapest und 1999 den Kodály-Chor in Debrecen (Ostungarn).

Zu Liedern  nach Gedichten von Joseph von Eichendorff und zu Melodien von Annette von Droste-Hülshoff komponierte er zahlreiche Chorsätze für vierstimmig gemischten Chor.

Für seine herausragenden Verdienste wurde Klaus Reiners 1986 durch Bundespräsident Richard von Weizsäcker mit der Verleihung des Bundesverdienstkreuzes am Bande ausgezeichnet. 1995 überreichte ihm Ministerpräsident Erwin Teufel die Verdienstmedaille des Landes Baden-Württemberg.

 



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